
Das „Eröffnungsangebot“ enthielt 5 Schnellzugspaare, wobei der Schwerpunkt es Angebots zwischen Kassel und Nordhausen lag, wo in West-Ost-Richtung vier, in der Gegenrichtung drei Tagesverbindungen geboten wurden. Zwei Schnellzüge boten eine wirkliche Langstrecke:
Dies waren D 1059/ 1058 Frankfurt-Cottbus, der in beiden Richtungen über Nacht verkehrte (allerdings ohne irgendwelche Schlaf- und/ oder Liegewagen) und so erkennbar das Angebot über Gerstungen ergänzte – und möglicherweise die Strecke über Eichenberg primär nutzte, um auf der Strecke Bebra-Gerstungen-Erfurt nachts Zugspausen für den Streckenausbau zu schaffen – und D 1055/ 1054 Düsseldorf-Leipzig. Dieser war eines der schon mehrfach erwähnten Zugspaare, die in Ost-West-Richtung über Nacht fuhren, in der Gegenrichtung aber tagsüber. Auch er wies dementsprechend keinerlei Nachtreisezugwagen auf, war dafür aber mit den beiden anderen Zugspaaren der Strecke, die ebenfalls mit DR-Komp gefahren wurden, umlaufverknüpft. Das Bww Leipzig stellte hierfür Kompositionen aus Halberstädter UIC-Z2-Wagen, mit denen die Zugspaare 1053/ 1052 Kassel-Leipzig, 1055/1054 Düsseldorf-Leipzig sowie 1057/ 1050 Kassel-Nordhausen gefahren wurde (wobei der abendliche D 1057 ab Leinefelde für das letzte Stück zum Personenzug mutierte).
Das verbleibende Zugspaar D 1051/ 1056 Kassel-Nordhausen stellte die DB, die dort – wenig schnellzugmässig – eine Komposition Mitteleinstiegswagen einsetzte. Der Cottbuser Nachtzug war seinerseits (über Frankfurt) mit diversen anderen Zugsleistungen, die über Bebra-Gerstungen liefen, umlaufverknüpft. Bezüglich des Lokeinsatzes lassen die Fahrtzeiten (bzw. die Haltezeiten in Eichenberg) der meisten Züge vermuten, dass mit DR-132 bis/ ab Kassel Hbf durchgefahren wurde.
