Die Auslieferung der zweiten ICE-Generation, dem ICE 2, begann. Ein ICE 2-Triebzug ist mit sieben Wagen kürzer als ein ICE 1 mit i.d.R. zwölf Wagen. Der ICE 2 hat je Triebzug nur einen Triebkopf. Am zweiten Zugende ist ein Steuerwagen eingereiht. Mit einer neu entwickelten automatischen Kupplung ist es möglich, zwei Züge während eines kurzen Aufenthalts auf einem Bahnhof zu verbinden oder auch zu trennen. Mit diesem Flügelzugkonzept lassen sich mehr umsteigefreie Verbindungen realisieren.
In Tagesrandlage wurde ICE 783 nach München bereits ab Oldenburg/O. eingesetzt.
Neue Halte ab Mai: Bruchsal, Offenbach(Main)Hbf, Oldenburg/O, Potsdam Stadt.
September 1996
Die ICE-Linie von Berlin nach Frankfurt/M-München wurde fortan im Stundentakt bedient. Gleichzeitig wurde eine neue ICE-Linie von Frankfurt nach Bremen eingeführt. Diese Züge halten unterwegs nur in Hannover.
Mit ICE 674 ICE 775 erhielt Kiel ein drittes ICE-Zugpaar.
In zwei Zugpaaren zwischen Kiel/Hamburg und Stuttgart bzw. Basel wurden in „Ideenzügen“ neue Serviceprojekte der Bahn getestet. U.a. werden in diesen Zügen Tageszeitungen verkauft, im Konferenzabteil war ein Zugbüro eingerichtet, wo Reisezubehör, aber auch Fahrkarten etc. verkauft wurden. In den Triebköpfen wurden Kameras installiert, so dass der Fahrgast auf den Videoschirmen in den Wagen 1 und 14 die Fahrt aus der Sicht des Lokführers verfolgen kann.
1998 wurde das Angebot ausgeweitet: Im Zug ist ein Geldautomat installiert, im Serviceabteil können Notebooks und Bücher kostenlos ausgeliehen werden u.v.m.
Neue Halte ab September: Donauwörth, Frankfurt-Niederrad, Plochingen.