Auf der Nord-Süd-Linie zwischen Hamburg/Bremen und München wurde ebenfalls das Flügelzugkonzept umgesetzt. In Hannover wurden jeweils zwei Züge getrennt bzw. vereinigt und fuhren als Doppeleinheit in Richtung München.

Alle zwei Stunden fuhren ICE 1-Züge von Berlin über Hannover-Köln-Frankfurt nach Nürnberg bzw. München. Durchgehende Fahrgäste von Berlin bis München waren hier nicht die Zielgruppe. Mit dieser Konstruktion konnten jedoch mehrere kundenstarke Verbindungen auf mittleren Distanzen verknüpft und mit hochwertigem ICE-Material angeboten werden. Ein Musterzug dieser Verbindung:

Die ICE der Linie Hamburg-Stuttgart fahren südlich Frankfurt(M)Hbf neu über den Flughafenbahnhof Frankfurt und Mannheim nach Stuttgart.
Potsdam und Magdeburg erhalten wieder ICE-Direktverbindungen in Richtung Ruhrgebiet (3 Zugpaare).
Die zwischen Stuttgart und Zürich neu geplanten InterCity NeiTech (ICT)-Züge erhielten die Zuggattung ICE. Täglich fuhren zwei Zugpaare Stuttgart-Singen und drei Zugpaare Stuttgart-Zürich:


Neue Halte ab Mai: Böblingen, Frankfurt(M) Flughafen Fernbahnhof, Fürth(Bay)Hbf, Horb, Rottweil, Singen(Hohentw), Treuchtlingen und Tuttlingen.