Mellrichstadt-Rentwertshausen: Jahresfahrplan 1992/1993

Zum Fahrplan 1992/ 1993 war der „Heckeneilzug“ (Sangerhausen-) Nordhausen-Schweinfurt schon wieder verschwunden. Dafür verkehrten die Kurswagen aus Berlin (mit D 2501, wie der vormalige D 551 jetzt „hiess“) Richtung Süden nun bis Würzburg, dies allerdings immer noch nur einmal täglich im Gegensatz zu zwei Kurswagenverbindungen in Süd-Nord-Richtung. Diese verkehrten weiterhin nur auf dem Abschnitt Schweinfurt-Berlin, wo sie neu ein paar Kilometer weiter nach Nordosten vorstiessen und nunmehr in Lichtenberg statt in Schöneweide endeten.

Verändert hatten sich auch die Zeitlagen der Züge: Während D 2504 relativ deutlich als Nachfolger des D 654 aus dem Fahrplanjahr 1991/ 92 erkennbar war und lediglich eine um etwa 45 Minuten versetzte Fahrlage aufwies, die wohl der Einführung des Taktfahrplans geschuldet war, verkehrte der zweite Kurswagenträger mit D 2500 nun deutlich später, dafür im sauberen Taktabstand von 8 Stunden zu seinem Vorgänger. Ursächlich hierfür war wohl der Umstand, dass die beiden Züge die einzigen ihrer Linie waren, die noch von Meiningen kamen (zusätzlich noch D 2506 am frühen Morgen, der aber bis Suhl als Nahverkehrszug geführt wurde), das restliche Angebot der nun als Linie 36 geführten Verbindung zwischen Erfurt und Berlin-Lichtenberg begann und endete in der thüringischen Landeshauptstadt und fand bereits im Kapitel „Bebra-Gerstungen“ Erwähnung als Keimzelle der späteren IR-Linie Frankfurt/Main-Erfurt-Berlin (-Stralsund).