
Mit nunmehr 8 Zügen und stärker genormten Abfahrtszeiten schält sich im Jahresfahrplan 1991/ 92 langsam ein Taktfahrplan mit einem 2-stündlichen Grundtakt (bei einzelnen Taktlücken) inklusive einer Verdichtung zum Stundentakt am Nachmittag in West-Ost-Richtung heraus (in der Gegenrichtung fuhren die Verdichterzüge vermutlich am Morgen).
Neu kommen drei Züge von Göttingen (wobei das in der Gegenrichtung nicht paarig war). Der vormalige Kölner Schnellzug verkehrt nun (wieder) auf dem Gesamtlaufweg als Eilzug, ist dessen ungeachtet aber geringfügig beschleunigt. Allerdings endet er nun in Nordhausen.
Ein „Geschwindigkeits-Geheimtipp“ wäre er allerdings auch nicht mehr gewesen: Unter anderem dank des Beschleunigungsprogramms zwischen Köln und Hannover und des nun auch fahrplantechnisch wirksamen Wegfalls der Kontrollzeiten in Oebisfelde schaffen es die D/ IR zwischen Köln und Halle nunmehr in 7 ½ Stunden. Leider sind die Angaben zur Zugbildung in diesem Fahrplanjahr reichlich dünn, bei Grahnert finden sich leider nur Angaben zum Kölner Umlauf – wobei man fairerweise festhalten muss, dass das restliche Angebot auch nicht mehr guten Gewissens als Fernverkehr bezeichnet werden kann.
